Mittwoch, 2. Mai 2018

MMM im Retrodress

Endlich wieder MMM und endlich frische Fotos von mir. Wobei, frisch ist relativ - Frisur zusammengerutscht, Make-up verblasst ... Macht nix, dafür bin ich dank Sonnenbrille, die eben gerade auf der Nase saß, als die Gelegenheit günstig war, relativ inkognito. :-) Zumindest das Kleid, das heute präsentiert werden soll, ist ausreichend zu erkennen:


Ich habe mir das "Tea Dress" aus burda style 2/2014 genäht. Hauptsächlich wegen dieses Kleides hatte ich die Ausgabe gekauft, so wurde es auch langsam Zeit. Da ich keine größeren Summen für ein noch ungetestetes Kleid ausgeben wollte, habe ich zunächst in den Vorräten gekramt. Da fand sich eine dunkelblaue Baumwollwebware mit einem stilisierten Blümchen-und-Kleeblattmuster. Unsere Urlaubsgastgeberin an der schönen Ostsee hatte mir den Stoff geschenkt, eigentlich mit dem Gedanken an die jungen Damen. Da davon aber mehr als ausreichende Mengen vorhanden waren und mir das Muster nicht allzu kindlich erschien, landete kurzerhand dieser Stoff fürs Tea Dress auf dem Zuschneidetisch. Ich finde, das ergibt mit Gürtel und den passenden Pünktchenohrringen einen Retrolook, mit dem ich mich durchaus identifizieren kann. Erinnert mich an Fotos meiner Großmutter in jüngeren Jahren, und nicht auf negative Art.


Der Schnitt weist ein paar nicht auf den ersten Blick erkennbare Raffinessen auf. Die Ärmel werden in zwei Teilen zugeschnitten und haben fast Raglanform, aber eben nicht ganz. Eine kleine Schulternaht bleibt. Wegen dieser Form ist wohl auch die mir wohlbekannte Falte über der Brust mal wieder unvermeidlich, obwohl das Ganze durch dreiteiliges Vorderteil und Brustabnäher auch bei größerer Oberweite eigentlich gut sitzt. Wäre es im Ärmelbereich enger, müsste man dann aber wohl mit an die Seite gepressten Armen stehen bleiben. Ist ja auch keine Lösung. Und wie so oft stört die Falte eigentlich nur, wenn man sie auf den Bildern sieht.
Auch das Rockteil wird aus mehreren Teilen zugeschnitten, wobei das mittlere Vorderteil raffiniert gefaltet wird und mit den Seitenteilen zusammen über dem Bauch liegende Taschenbeutel ergibt. Ich glaube, an der Stelle habe ich irgendwas nicht kapiert und wohl eine Naht weggelassen. Ich kann da einfach nur durchgreifen. Alles, was in diese Tasche käme, würde umgehen wieder herausfallen. Allerdings frage ich mich ernstlich, welche Frau freiwillig was auch immer direkt über ihrem Bauch deponieren würde ... ich bestimmt nicht. Deswegen stört mich der eventuelle Fehler überhaupt nicht. Und trotz der funktionellen Sinnlosigkeit der Schnittführung finde ich sie unter dem rein ästhetischen Gesichtspunkt richtig toll. Die tiefen Falten rechts und links der Mitte geben dem Rock angenehme Weite, ohne aufzutragen, und strecken auch noch schön. Das gefällt mir so gut, dass ich plane, mir auch den in der Zeitschrift gezeigten Rock aus den gleichen Schnittteilen noch zu nähen.
Insgesamt beweist das Kleid mal wieder: Ich bin eine burda-Frau. Außer der Rocklänge und dezentem Ausreizen der Nahtzugabe an den prominenteren Körperstellen ;-) habe ich nichts geändert und - passt.

Jetzt ab damit zum MMM. Mal schauen, in welchen Eigenkreationen die anderen Nähdamen heute durch den Frühling schweben.

Freitag, 27. April 2018

Kinder, Kleider, Kuschelpulli

Wieder schaffen es nur weitere Kinderklamotten in die Dokumentation. Selbst zur Kamera zu greifen ist immer noch viel einfacher, als Zeit und Fotografen (gleichzeitig!) zu finden, um die Nähwerke für den eigenen Schrank an der Frau abzulichten. Ich arbeite dran ...

Und jetzt Vorhang auf für die jungen Damen und den einzelnen Herrn:


Wie schon nebenbei erwähnt, gab es bei uns kürzlich ein paar runde Geburtstage zu feiern. Da es im März noch recht kühl war, fehlte der Jüngsten ein passendes Outfit. Wie so oft sollte es ein bisschen fein, aber auch für weitere Verwendung alltagstauglich sein. Entschieden haben wir uns für einen Ballonrock (nach dieser Anleitung) aus einem dünnen, leicht stretchigen Jeans. Der mit Flamingos bedruckte Stoff wurde vom Kind selbst letzten Sommer auf dem Stoffmarkt ausgesucht.


Als Futter werden zwar dehnbare Stoffe empfohlen, die vorgesehenen Maße schienen mir aber am zarten Kind auch für nicht dehnbares Futter auszureichen. Also habe ich einen Rest feines Viskosefutter von eigenen Kleidernähaktionen verarbeitet. Das fällt sehr schön und wie man sieht, ist ausreichend Bewegungsfreiheit gegeben. Und eben ein Rest abgebaut - win -win, würde ich sagen. :-)
Als Oberteil passt dieses von der großen Schwester geerbte Shirt prima. Und mit feinen Strumpfhosen und Strickjäckchen mit Glitzerpailletten war das Outfit schick genug, um zu feiern und mit Cousins und Cousinen zu toben.


Nun ist es fast schon Naturgesetz, dass, wenn eins der Mädels ein schickes neues Kleidungsstück hat, das andere genau das auch braucht. Für die Feierei tat es zwar das Weihnachtskleid vom vorletzten Jahr noch absolut ausreichend. Aber danach musste ich mich dann doch auch fürs größere Mädchen noch einmal an die Maschine setzen. Was in dem Fall kein Akt war, denn der Ballonrock ist ziemlich schnell und einfach genäht. Etwas lang ist er zwar geraten, aber das Problem löst sich momentan im Handumdrehen von selbst.


Stoff lag noch da, ebenfalls leicht stretchiger, dünner Denim, im Sale bei buttinette mitgenommen. Bei Mathildas Rock habe ich fürs Futter Jersey aus dem Vorrat verarbeitet. Das ist OK, macht viel Bewegung mit und wärmt im Frühjahr und Herbst noch ein bisschen mit. Am Bundansatz trägt es allerdings auch mehr auf. Ich glaube, bei der Futterstoffvariante gefällt mir der Fall etwas besser.


Last but not least - noch ein blaues Kleidungsstück für den Herrn in der Runde. Schon lange stand eine Alternative zum heißgeliebten Geburtstagspulli aus. Was will man machen, wenn das der einzig perfekte Pullover im Schrank ist? Nur der selbstgenähte Mika (pattydoo) hat keine störende Kapuze, dafür einen kuschligen Kragen UND die absolut essentielle Känguruhtasche. Dagegen verblassen alle anderen Pullis auf dem Stapel, sind sozusagen gar nicht mehr vorhanden und die Katastrophe ausgebrochen, wenn Mika in die Waschmaschine muss ...
Sweat und Bündchen stammen wieder von Stoffe.de. Das Bündchen begeistert mich besonders. Die Sterne sind nicht nur aufgedruckt, sondern eingestrickt, so dass das Ganze auch bei vielen Wäschen in kurzer Zeit herrlich form- und farbstabil bleibt. Als kleines Lederdetail gab es dieses Mal statt des Sterns zur Abwechslung mal die Silhouette einer Buran (das russische Spaceshuttle), wogegen unser Sohn nichts einzuwenden hatte. ;-)
So bald werde ich mit dem Mika-Nähen wohl nicht fertig werden. Der Geburtstagspulli wird aus akuten Wachstumsgründen im Herbst auf alle Fälle zur jüngeren Schwester umziehen müssen, dafür muss natürlich genau der gleiche noch einmal etwas größer her ... Stoff liegt bereit.

Das war's für heute. Demnächst mehr - ob wieder Kinderkram oder mal in eigener Sache - wir dürfen alle gespannt sein. :-D

(Übrigens, fällt es euch auf ?- Die Fotos werden besser. Die Damen wurden noch mit der alten digitalen Spiegelreflexkamera abgelichtet, die schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Der Herr mit der neuen kleinen Systemkamera. Ich bin begeistert - ein Treppenhausfoto, das keine Bearbeitung brauchte und auch so die bearbeiteten um Längen schlägt!)

Freitag, 13. April 2018

Echte Mädchenkleider

Ganz aktuell - diese Woche bei schönstem Frühlingswetter fotografiert - präsentiere ich: die "Mädchenkleider".

Wenn ich schon neue Fotos von relativ neuen Kleidern - nur zweimal gewaschen :-) - habe, verblogge ich die lieber gleich, bevor sie dem Schicksal als Nachtrag zu enden anheimfallen. Davon gibts schon genug, sowohl auf der Festplatte schlummernde Fotos als auch nicht fotografierte Nähwerke. Besserung gelobe ich trotzdem lieber nicht. Die Tage sind voll und beginnen viel zu früh, was mir nicht liegt, sich aber in absehbarer Zeit nicht ändern lässt. Man gehe bitte wohlwollend davon aus, dass ich mit allem, was hier erscheint, mein Bestes gebe. :-D

Nun also - neuer Anlauf - die Mädchenkleider. Dass Kleider für Mädchen gedacht sind, ist ja wohl klar, und so entbehrt der Titel nicht einer gewissen Redundanz. So scheint es jedenfalls. Zur Rettung meiner Ehre in Sachen des schriftlichen Ausdrucks muss ich denn wohl schnellstens Fotos zeigen, die nachweisen, dass ich zu Recht auf dieser Bezeichnung bestehe. ;-)



Was hab ich gesagt? - Mädchenkleider, eindeutig. Von oben bis unten voller Mädchen. Dass auch Mädchen drinstecken, ist da fast schon nebensächlich.


Der schlichte und schön schul-, garten-, wald- und spielplatztaugliche Schnitt ist ein Ottobre-Modell (Blue Charlene, 4/16). Ich habe lediglich die im Schnitt vorgesehenen Bindebänder etwas an praktische Anforderungen angepasst. Nur der sichtbare geknotete Teil ist tatsächlich ein Jerseyband. Im Tunnel versteckt sich ein Gummi. So sind die Kleider flott an- und auszuziehen, ohne dass jedes Mal das Bändchen geöffnet werden muss.
An Mathilda sitzt die 134 schon gut. Emilias 122 hat noch deutlich Zuwachsreserve. Aber das ist nicht von Nachteil. Die Langarmzeit ist vorerst bald vorbei, und bekanntlich sprießen die Kinder über den Sommer besonders schnell.


Den schicken Mädchenstoff haben meine jungen Damen beim Sommerstoffmarkt des letzten Jahres aufgestöbert. Zuerst hatte Mathilda ihn in der Hand. Keine Frage, dass Emilia natürlich sofort denselben brauchte. Glücklicherweise gab es ihn in zwei unterschiedlichen Blautönen, genau passend zum jeweiligen Kind. Blaugrau fürs große Fräulein, dem die väterlichen Braunaugengene zumindest einen goldenen Schimmer um die Pupille in sonst graublauen Augen verliehen haben. Himmelblau fürs kleine Fräulein, dessen klare Blauaugen in dieser Farbe umso mehr strahlen. Perfekt. Fehlten nur noch passende Kombistoffe, denn das Modelmuster erschien mir doch zu dominant, um ein ganzes Kleidungsstück daraus zu nähen. Rotbrauner Punktejersey fand sich im Nähstübchen, hellblaue Sternchen im dunkelblauen Kaufhaus.


Die bequemen Schlupfkleider mit dem offenbar unschlagbar coolen Muster werden jederzeit gern wieder ausgeführt, wenn sie frisch und sauber zur Verfügung stehen. Das ist im fortgeschrittenen Alter der Damen immerhin nicht mehr selbstverständlich. Da kleidet man sich zunehmend nach jeweiliger Lust und Laune (die für Außenstehende, wie etwa vernunftorientierte Mütter nicht unbedingt nachvollziehbar ist - also drei Kreuze für jedes universell einsetzbare Stück im Kleiderschrank :-) ).
Zur Beliebtheit der lässigen Teile trägt wohl auch das Lob diverser Bewunderer bei, die sich für dieses Outfit immer finden, besonders wenn die beiden im Partnerlook auftreten.
Da haben Kauf und Näharbeit sich doch mal richtig gelohnt. Pures Nähmama-Glück. :-D

Sonntag, 1. April 2018

Der Osterpost

Da bin ich mal wieder, ganz nach Plan und mit schönster Regelmäßigkeit, wie ich betonen möchte. Immer zu Weihnachten und Ostern hat doch auch Methode, oder? :-D Nein, ich gebe es zu, eigentlich nehme ich mir nach jedem Post vor, den nächsten möglichst bald folgen zu lassen. Aber wie es so ist - mal ist dies und mal ist jenes und dann sind eben ganz schnell ein paar Monate ins Land gezogen.

In letzter Zeit (also eigentlich seit den Herbstferien) erging es uns wie wohl sehr vielen diesen Winter. Viren und Bakterien gaben sich die Klinke in die Hand, so dass nur selten für ein, zwei Tage alle Kinder die Schulbank drückten und auch der Mann seiner Arbeit nachging. Kaum traute ich mich dann hoffnungvoll, einen Plan zu fassen, was ich endlich mal in Ruhe erledigen könnte, wenn alle unterwegs sind, hatten wir wieder im Krankheitsroulette gewonnen und der nächste musste daheim bleiben. Mutter hält wie immer durch (bis auf ein angesichts der Gesamtsituation zu vernachlässigendes Zwischenspiel) und pflegt oder bespaßt die Invaliden - je nach Zustand.

Und so geht es munter weiter - heute knapse ich mir ein bisschen Zeit hierfür ab, mussten wir doch eh mal wieder ungeplant den ganzen Tag daheim bleiben. Kind 3 hat Fieber, was sonst? Nächste Woche soll ja der Frühling endlich Einzug halten. Hoffentlich können wir die glückliche Kombination aus Frühlingserwachen und Osterferien noch ein bisschen genießen.

Das Osterwochenende ist uns trotz allem nicht ganz verdorben - den sonnigen Karfreitag haben wir gut genutzt. Und am heutigen düsteren Ostersonntag machen wir es uns eben gemütlich und freuen uns da dran, so.
Ich präsentiere unser Ostern in Bildern - was gerade besonderen Spaß macht, weil ich, seit mich vor wenigen Wochen die vierte Null ereilte, ein neues Knipsspielzeug habe, mit dem ich ganz viel üben muss. :-)

Deko muss sein - wenn auch eher dezent und in Maßen. Statt Weihnachtskugeln kommen eben schlichte Keramikeier unter die Glashauben, der Weidenkranz wird mit ein paar Wachteleierchen, Federn und Moos geschmückt und auf dem Tisch stehen natürlich Eierstöcke. Wie, mit sowas schmückt ihr nicht eure Wohnung? Wir schon, seit unser Ältester mit drei Jahren zum ersten Mal bewusst den geschmückten Osterstrauch würdigte, indem er begeistert auf und nieder hüpfte und rief: "Oh, Eierstöcke, Eierstöcke!" :-D Da sind sie, auch in diesem Jahr wieder. Ganz eindeutig Eierstöcke, oder nicht?



Am Karfreitag feiern wir traditionell - ob das erlaubt ist oder nicht ;-) - Ostern einfach schon mal vor. Wir treffen uns mit lieben Freunden und borgen deren Einzelkind sozusagen ein paar Geschwister, damit die Ostersuche lustiger wird. Ein Waldspaziergang gehört auch zur Tradition und das Wetter spielt allermeistens ziemlich gut mit, so auch dieses Mal.


Wir Mamas spielen Osterhasen, bevor die ganze Rasselbande anrückt. Dieses Jahr gar nicht so einfach, so ganz ohne grünende Versteckmöglichkeiten. Aber wenigstens ergeben Blümchen und bunte Eier ein hübsches Osterbild.


Der Osterhase hatte da schon mal was vorbereitet - Osternestchen für die Freunde, untergebracht in Kuchenförmchen, die auch feuchtem Gras trotzen, wenn es sein muss. Und wenn sie leergefuttert sind, kann man praktischerweise auch noch Kuchen drin backen.


Alle Eier, Nester, Körbchen gefunden, Mittagessen verputzt - Zeit zum Sonne tanken im Wald. Noch steht dem kein Blätterdach im Wege.


Gut, dass es Gummistiefel gibt, denn der kleine Bachlauf ist natürlich wesentlich spannender als ein schnöder Weg.


Entdeckt man solche wilden Winkel, glaubt man kaum, dass das Waldstück von oben gesehen wohl kaum der Rede wert ist ...


... aber schön allemal. So gelangt man allerdings schneller als gedacht wieder auf zivilisierten Boden, bebaut zum Beispiel mit einem netten Spielplatz. Mit dem Bach kommt der zwar nicht mit, aber auch da kann man ganz gut durch die Gegend wuseln.


Manche so schnell, dass kaum ein Bild gelingt, auf dem ein Gesicht zu sehen wäre. :-)


Andere sind nicht ganz so flink, so dass man an der Stelle ein klein wenig mehr Glück hat. :-)


Der Abend klang gemütlich mit einem kleinen vorgezogenen Osterfeuerchen aus. Das wärmte zum Glück schön, denn man spürte schon, dass sich an diesem Wochenende der Frühling wohl noch nicht durchsetzen wird.

Der Samstag dräute wie angedroht duster und wurde auch im Lauf des Tages nicht besser. Das störte aber wenig. Einkäufe, das Backen von Keksen und Karottenkuchen, Vorkochen des Sonntagsessens, Eierfärben ... lässt sich auch ohne Sonne gut erledigen. Halt mal, Eierfärben? Das hab ich doch gar nicht gemacht! Hab ich mir dieses Jahr gespart, juhu! Ich muss wieder mal was zugeben, was vielleicht nicht sooo perfekt in die heile Familienbloggerwelt passt. Genau wie das Plätzchenbacken mit Kindern hasse ich Eierfärben, jawohl. Dieses Gematsche immer. Und nie werden sie so schön gleichmäßig, wie ich sie gern hätte. Das stundenlange Rumgedrehe, um dann präsentable Blogbilder zu bekommen, bäh. :-D Da kam es mir gerade recht, dass die Jüngste neulich beim Einkauf Ostereierstifte entdeckte und drauf bestand, die zu erwerben. Aber gerne doch. So musste ich die Eier nur kochen und hüten, bis sie eeendlich einigermaßen ausgekühlt waren, Kinder davorsetzen, Stifte freigeben, fertig. Und wir haben total kreative Eier. Da wachsen Kakteen neben Frühblühern, zeigen sich die schönsten Weihnachtsszenen, brennt das Feuer des heiligen Geistes, breiten sich selbst entworfene Teppichmuster aus - kurz, so ungewöhnliche Eier hatten wir noch nie. Ich find sie gut. Vor allem, weil ich sie nicht färben musste. :-p


So zieren die schönen bunten Kreationen den Osterfrühstückstisch, zusammen mit den Nestchen, die bei uns vom Osterhasen immer über Nacht auf den schon bereitgestellten Frühstückstellern hinterlassen werden.


Der Hase weiß offenbar, was mir gefällt. Dieses Mal hat er die Naschereien in schicken Kuchenförmchen aus dem Drogeriemarkt arrangiert. Man siehts hier nicht, aber das Muster passt sogar zu unserm Teppich. :-D

Nachdem wir festgestellt hatten, dass wir mit einem fiebernden Kind heute wohl nirgendwo hingehen würden, konnten wir denn auch ganz besonders gemütlich frühstücken. Da blieb sogar Zeit für ein paar weitere Kameraspielereien mit den Eierstöcken.




Zu Mittag kam noch lieber Besuch, wir haben ein paar kleine Geschenke versteckt und auch wiedergefunden, Karottenkuchen und Schokocookies genossen, das kranke Kind gehätschelt ... und damit mache ich jetzt weiter, bis es einschläft ...

Frohe Ostern noch allerseits und genießt die Frühlingssonne, wenn sie endlich kommt!

Mit etwas Glück kommt auch demnächst wieder Genähtes. Ungezeigte Werke sind reichlich vorhanden. Bis dann!